Hauskanaluntersuchung

Informationen zu Grundstücksentwässerungsanlagen:
 

Informationen und Film zur Hauskanaluntersuchung / Dichtheitsprüfung auf der Seite des VDRK

Film zur Hauskanaluntersuchung bitte klicken: http://www.vdrk.de/de/verbraucherschutz


Die Grundstücksentwässerungsanlage ist  für jeden Eigentümer nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik herzustellen, zu betreiben, zu verbessern, zu erneuern, zu unterhalten, stillzulegen oder zu beseitigen.

Der Grundstückseigentümer hat die, von ihm zu unterhaltenden Grundstücksanschlüsse, auf eigene Kosten durch einen fachlich geeigneten Unternehmer auf Mängelfreiheit überprüfen zu lassen. Störungen und Schäden an den Grundstücksanschlüssen sind unverzüglich der Stadt anzuzeigen. Die Untersuchungsergebnisse werden schriftlich festgehalten.

Entspricht die Grundstücksentwässerungsanlage nicht den Bestimmungen, setzt die Stadt  dem Grundstückseigentümer unter Angabe der Mängel eine angemessene Frist zur Berichtigung und erneuten Einreichung der geänderten Unterlagen.

Da Undichtigkeiten infolge von Rohrleitungsbeschädigungen, Setzungen, Wurzeleinwuchs oder Ähnlichem nicht ungewöhnlich sind, bietet sich auch an - im Rahmen der  Sanierung - über die Rückstausicherung des Gebäudes nachzudenken. Die Verantwortung für den einwandfreien Zustand der Grundleitung trägt der Haus- und Grundstückseigentümer.

Was wird genau untersucht? 

Untersucht wird der Leitungsverlauf unterhalb der Bodenplatte des Gebäudes sowie bis zum Kontrollschacht (falls vorhanden) und weiter bis zur Grundstücksgrenze bzw. bis zum öffentlichen Kanal. Im sogenannten  Trennsystem, also einer separaten Leitungsführung für häusliches Abwasser und Niederschlagswasser, sind hier zwei Leitungen vorhanden.

Warum ist die Dichtigkeit so wichtig?

Es gibt unterschiedliche Auswirkungen defekter Rohrleitungen.
Einerseits können Bestandteile des Abwassers ins Erdreich gelangen und dazu führen, dass Verunreinigungen im Grundwasser entstehen.
Andererseits kann eindringendes Grundwasser in die Leitungsteile eine erhöhte Rückstaugefahr für das angeschlossene Gebäude zur Folge haben.

Gleichzeitig werden kommunale Kläranlagen mit höheren Abwassermengen belastet, für die sie nicht ausgelegt sind. Als Folge davon entstehen unter Umständen auch höhere Abwassergebühren, die dann alle Bürger finanzieren müssen.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Firma Drechsler Umweltschutz KG gerne zur Verfügung.


Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite des VDRK!